Base64 Kodierung/Dekodierung
Base64-Kodierung/-Dekodierung unterstützt Text- und Bild-Workflows. Texte lassen sich kodieren und dekodieren, Bilder in Data-URLs oder rohes Base64 umwandeln und Data-URLs / Base64 wieder lokal als Bild anzeigen und herunterladen.
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Unterstützt PNG, JPEG, WebP, GIF, SVG, BMP, AVIF, TIFF, ICO, HEIC und HEIF, sofern der Browser diese Formate lesen kann.
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MIME-Typ für rohes Base64
Rohes Base64 enthält keine MIME-Informationen. Wählen Sie zuerst den ursprünglichen Bildtyp, damit die Vorschau automatisch erstellt werden kann.
Fügen Sie eine Bild-Data-URL ein oder rohes Base64 und wählen Sie einen MIME-Typ, um hier eine Vorschau anzuzeigen.
Schnellstart
Häufige Anwendungsfälle
URL/JWT
URL‑sichere Variante (−/_) bevorzugen; abschließendes '=' ggf. weglassen, um Escaping‑Probleme zu vermeiden
E‑Mail/MIME
Falls Umbrüche nötig sind, MIME‑76‑Spalten (CRLF) verwenden; fürs Web i. d. R. ohne Umbruch. Dieses Tool bietet 76‑Spalten‑Umbruch und eine LF/CRLF‑Umschaltung
Mehrzeiliger Text
„zeilenweise Kodierung“ aktivieren, jede Zeile separat kodieren
MIME/PEM
76‑Spalten‑Umbruch aktivieren; bei Bedarf LF‑Umbruch einschalten
Data‑URL
Beim Einbetten data:[mime];base64,… erzeugen; der Decoder extrahiert automatisch den Teil nach dem Komma
Round‑Trip‑Prüfung
Direkt nach dem Kodieren wieder dekodieren und prüfen
Bild-Upload
Behalten Sie die Originalbytes bei und wechseln Sie zwischen Data-URL und roher Base64-Ausgabe, ohne erneut hochzuladen
Bild-Data-URL
Fügen Sie data:image/...;base64,... ein, damit der MIME-Typ automatisch erkannt und das Bild sofort angezeigt wird.
Rohdaten eines Bildes in Base64
Geben Sie den ursprünglichen MIME-Typ des Bildes an, damit das Tool es automatisch anzeigen und als Bild herunterladen kann.
Kodierungsparameter & Varianten
Nutzungstipps
Einschränkungen und Kompatibilität
Datenschutz & Sicherheit
Häufige Fragen
Base64 ist ein Verfahren, beliebige Binärdaten als druckbare Textzeichen darzustellen. Es entstand in den 1990ern im E‑Mail‑MIME‑Standard (RFC 1521/2045) und wurde später durch RFC 4648 vereinheitlicht. Ziel ist nicht „Verschlüsselung“, sondern die verlässliche Übertragung von Bytes über textorientierte Kanäle. Funktionsweise: Je 3 Bytes (24 Bit) werden in vier 6‑Bit‑Blöcke aufgeteilt und auf 64 Zeichen A–Z, a–z, 0–9, +, / abgebildet; wenn die Länge kein Vielfaches von 3 ist, richtet „=“ das Ergebnis aus. Dadurch wächst die Größe typischerweise um ~33 %. Varianten & Auswahl: RFC 4648 definiert die URL‑safe‑Variante („-“ und „_“ statt „+“ und „/“, das abschließende „=“ kann entfallen). Für URL/Cookie/JWT‑Szenarien URL‑safe bevorzugen; für Legacy/MIME‑Werkzeuge Standard‑Base64 (mit +/ und =) verwenden. Dieses Tool liefert standardmäßig URL‑safe; der Decoder akzeptiert beide Varianten. Beispiele: ??? → Standard Pz8/, URL‑safe Pz8_; ~~~ → Standard fn5+, URL‑safe fn5‑. Data‑URL: Beim Einbetten data:[mime];base64,… verwenden; beim Dekodieren den Teil nach dem Komma extrahieren (dieses Tool macht das automatisch). Meilensteine (kurz): 1993 RFC 1521 (MIME v1, Ned Freed & Nathaniel Borenstein) → 1996 RFC 2045 (MIME‑Update, ersetzt 1521) → 2003 RFC 3548 (Simon Josefsson, abstrahiert Base16/32/64) → 2006 RFC 4648 (Simon Josefsson, vereinheitlicht und definiert Base64URL, ersetzt 3548). Zudem: 1993 RFC 1421 (PEM, J. Linn) nutzt Radix‑64 (verwandt mit Base64) zum Transport binärer Daten per Mail. Sicherheit: Base64 ist reversible Formatierung, keine Vertraulichkeit/Integrität; sensible Daten erst verschlüsseln, dann kodieren.
Nein. Jeder kann dekodieren. Für Vertraulichkeit zuerst verschlüsseln, dann kodieren
Nur A–Z, a–z, 0–9, +, / und = sind erlaubt; außerdem muss die Länge passen
Unterschiede entstehen meist durch Zeilenumbrüche, die Beibehaltung von „=“-Padding, URL-safe-Varianten (-/_) oder unterschiedliche Textkodierungen. Stellen Sie beim Vergleichen sicher, dass beide Seiten dieselbe Textkodierung verwenden, deaktivieren Sie den automatischen Umbruch und klären Sie, ob URL-safe und Padding verwendet werden.
Base64 repräsentiert 8 Bit mit 6 Bit; das Plus von ~33 % ist inhärent
Ja. Emojis und mehrsprachiger Text werden im Textmodus als UTF-8 verarbeitet. Wenn das dekodierte Ergebnis eigentlich nicht-textuelle Binärdaten sind, ist unleserliche Ausgabe normal.